Nach harten, entbehrlichen 13 Tagen ohne Internet und somit ohne Verbindung nach Hause, war es heute endlich soweit: Ich durfte meinen neuen Laptop mit nach Hause nehmen. Das hoert sich an wie ne frischgebackene Mutter, die nach 2 Wochen im Krankenhaus endlich ihr Baby heimbringen darf, aber genauso hab ich mich gefuehlt. Und jetzt kann mein Projekt "Ich habe einen Blog, damit alle an meinem Leben teilhaben koennen" endlich anfangen.
Ich fang mal ganz von Anfang an, fuer diejenigen unter meinen unzaehligen Lesern, die nicht zufaellig meine Eltern sind und somit noch nichts von mir gehoert haben.
Am Donnerstag, den 20. August, bin ich nach 7 Stunden, 55 Minuten, 3 Filmen und 2 mal Klo in Montreal gelandet. Der Flug war, bis auf den verspaeteten Abflug und Turbulenzen ueber Kanada, klasse. Jetzt hab ich naemlich neue Kopfhoerer, gesponsert von Air Canada. Darueber hab ich mich doch glatt gefreut:)
Nachdem ich die Passkontrolle und die Einwanderungsbehoerde hinter mir hatte, kam der grosse Moment der ersten Begegnung (tadaa). Meine erste Begegnung war allerdings die falsche. Bevor mich meine Gastmutter auch nur haette sehen koennen, springt eine dicke, in rotgekleidete, schwarze Frau mit knallrotem Lippenstift und einem Lena-Ballon auf mich zu, nimmt mich in dem Arm und drueckt mir einen riesen Schmatzer ins Gesicht. Waer ja an sich ne tolle Begruessung gewesen. Dumm nur, dass die gute Frau sich das falsche Kind geschnappt hatte. Ich war schon auf dem Weg zum Ausgang, als ich auf einmal ein Schild mit meinem ganzen Namen sehe, nicht nur mein Vorname. Dann hat mich meine richtige Gastmutter in den Arm genommen und ist mit mir nach Hause gefahren. Den Lippenstift hab ich allerdings den ganzen Tag nich abgekriegt.
Dort angekommen hab ich dann Morgan und Chris kennengelernt, die diesen Samstag heiraten. Ausserdem gibt es noch Roxi, den knuddeligen Riesenhund, der widerlicherweise dauernd meine Fuesse abschlecken will, Schmitten, den grosse Kater, der meine Kuscheltiere entfuehrt und Purcia, die kleine, graue Katze, die grade neben meinem Kopf schlaeft. Hui, ganz schoen viele Kommas. Bilder kommen, wenn ich das mal auf die Reihe krieg.
Da es ja Morgans Geburtstag war, warn wir Essen, wobei ich aber so muede war, dass ich irgendwann fast am Tisch eingeschlafen bin. Ich war ziemlich froh, als ich nach keine Ahnung wie viel Stunden wach, endlich schlafen durfte:)
Freitag war glaub ich nich so wichtig, ausser dass ich Koffer ausgepackt hab und zum ersten Mal Sushi gegessen hab.
Samstag und Sonntag war dann das Orientation Weekend, wo uns das College und die Umgebung gezeigt wurde. Samstags morgens wurden wir in Gruppen aufgeteilt von jeweils 2 Fuehrern durch das College und durch St.Anne-de-Bellevue gefuehrt wurden. Neben unwichtigen Dingen wie Subway, Piercing Studio und Cafeteria weiss ich naemlich auch, wo das Internationale Buero, die Klos und das Maths Learning Center ist:) Nachmittags haben wir dann eine Vortrag bekommen, wie alles ablaeuft (sch*** Umlaute), was man darf (Kaffe trinken, Haende waschen, Nase putzen) und was man nicht darf (Alkohol trinken, Pass faken, in Clubs gehen). Samstag abend hab ich schon wieder vergessen. Ich glaube es war BBQ.
Sonntags sind wir dann nach Downtown gefahren, mit dem Bus dauert das ingefaehr ne dreiviertel Stunden. Zug gibbet nueschd. Dort haben wir viel Metro-Untergrund gesehen, riesige unterirdische Shopping-Malls angekuggt, das Olympia-Stadion von Montreal sowie Vieux Port, den alten Hafen, besichtigt. War aber nich sooooo prickelnd und aufregend, weil wir die meiste Zeit Metro gefahren sind, wo das interessanteste was man sieht, die Werbeplakate in den Bahnhoefen sind. Aber es war trotzdem ziemlich eindrucksvoll in der riesen Grosstadt:)
Juhu, Montag war der erste Schultag! Ich hatte aber keine Angst vor ueber 6.000 fremden Menschen, einer riesigen, neuen Schule und 2 komischen Sprachen, nein, ich hatte Angst vorm Busfahren. Das kanadische Bussystem ist bisschen anders als das deutsche. Durch den ganzen Bus ist eine gelbe Schnur gespannt, an der man zieht, wenn man aussteigen will. Gehalten wird grundsaetzlich nur, wenn an der Schnur gezogen wurde. Und wenn der Busfahrer gute Laune hat. Ausserdem haben die Haltestellen keine Namen und der Fahrplan ist nich an den Stationen, weil die Schilder immer geklaut werden. Wenn man also wissen will, wann der Bus fahert muss man entweder, eine Nummer anrufen, im Internet kuggn oder warten. Bei mir laeuft es meistens auf warten hinaus. Aber da ich im Bus dauernd neue Menschen kennenlern, isses gar nich so schlimm:) Zurueck zu Montag. Ich hab den Tag ziemlich gut ueberstanden, wenn man bedenkt, dass sich alle am Anfang verlaufen und mein Orientierungssinn eh nich so gut ist. Und dass ich vergessen hatte, an der gelben Schnur zu ziehen und bisschen zu weit gefahren bin war auch nich so tragisch.. Nachdem ich Sonntags naemlich anderthalb Stunden in einem Radius von 1,2 km rumirrte, weil ich in die falsche Richtung gelaufen bin, kenn ich mich jetzt aus in den 3 Strassen rund um mein Haus.
Dienstag bis Freitag laesst sich in weniger Worten zusammenfassen. Bei superschoenem Sommerwetter, hab ich meine Pausen genossen, die mir mein genialer Stundeplan laesst, und mir mit Olga Strategien ueberlegt, wie wir tolle, gutaussehnde Freunde finden. Noch arbeiten wir daran;)
Samstag und Sonntag hatte ich jeweils 3 Stunden lang Fuehrerschein-Theorie, die ich mir aber haette schenken koennen, weil ich alles schon gewusst hab. Internet-Uebungs-Seite sei Dank.
Am Montag hab ich endlich, endlich einen Laptop kaufen koennen. Juhu:) Da er aber noch quasi nackt war, musste ich noch bis heute warten, bis die Menschen vom Computerladen so Zeugs installiert hatten.
Dienstag, also gestern, war klasse, weil dienstags hab ich immer frei (wie gesagt, genialer Stundenplan). Ich konnte ausschlafen, gemuetlich fruehsuecken und dann sind Morgan und ich shoppen gegangen, um mir ein Kleid fuer die Hochzeit zu kaufen. In Fairview, so heisst die Shopping-Mall, zu der ich mim Bus ne Viertelstunde brauch, waren wir mit Claudette und ihrer anderen Tochter Tara, sowie deren 6 Kinder + Mann verabredet, um fuer die ganze Truppe Klamotten fuer Samstag zu kaufen. Weil Morgan ziemlich bald gehen musste, weil sie Chris von der Arbeit holen ist, hatte ich dann ziemlich viel Spass alleine mit einer Armee von Kindern:)
Heute (Mittwoch) hatte ich meine Thoeriepruefung! Tadaaaa, ich hab bestanden und bin jetzt stolze Besitzerin einer Learners Permit. Ich finds klasse! (tadaa)
Ausserdem hab ich heute endlich meinen Laptop abholen koennen und bin jetzt gluecklich wieder im Internet. Es is sogar alles wireless, ich kann also auf dem Klo chatten und Emails schreiben. Wenn ich das wollen wuerde.
So, jetzt hab ich zumindest mal ein bisschen was erzaehlt, von dem was ich hier so erlebt habe. Wer mehr wissen will, soll mir einfach ne email schreiben, mich bei facebook, icq oder sonst wo anschreiben oder mich bei skype anklingeln. Tralala, ich bin fuer alle da:)
Ab morgen ist alles aktueller und zeitnah und immer brandneu. So wird das sein. Und vielleicht schaff ich es ja auch mal Bilder hochzuladen, dann koennt ihr auch sehen, wo ich bin.
Allerliebste Gruesse gehen an Basti (alles Liebe zum 18!)
Ansonsten Gruesse, Kuesse, Umarmungen aus Kanada:)
Sucht euch aus, was ihr davon wollt:P
Ich fang mal ganz von Anfang an, fuer diejenigen unter meinen unzaehligen Lesern, die nicht zufaellig meine Eltern sind und somit noch nichts von mir gehoert haben.
Am Donnerstag, den 20. August, bin ich nach 7 Stunden, 55 Minuten, 3 Filmen und 2 mal Klo in Montreal gelandet. Der Flug war, bis auf den verspaeteten Abflug und Turbulenzen ueber Kanada, klasse. Jetzt hab ich naemlich neue Kopfhoerer, gesponsert von Air Canada. Darueber hab ich mich doch glatt gefreut:)
Nachdem ich die Passkontrolle und die Einwanderungsbehoerde hinter mir hatte, kam der grosse Moment der ersten Begegnung (tadaa). Meine erste Begegnung war allerdings die falsche. Bevor mich meine Gastmutter auch nur haette sehen koennen, springt eine dicke, in rotgekleidete, schwarze Frau mit knallrotem Lippenstift und einem Lena-Ballon auf mich zu, nimmt mich in dem Arm und drueckt mir einen riesen Schmatzer ins Gesicht. Waer ja an sich ne tolle Begruessung gewesen. Dumm nur, dass die gute Frau sich das falsche Kind geschnappt hatte. Ich war schon auf dem Weg zum Ausgang, als ich auf einmal ein Schild mit meinem ganzen Namen sehe, nicht nur mein Vorname. Dann hat mich meine richtige Gastmutter in den Arm genommen und ist mit mir nach Hause gefahren. Den Lippenstift hab ich allerdings den ganzen Tag nich abgekriegt.
Dort angekommen hab ich dann Morgan und Chris kennengelernt, die diesen Samstag heiraten. Ausserdem gibt es noch Roxi, den knuddeligen Riesenhund, der widerlicherweise dauernd meine Fuesse abschlecken will, Schmitten, den grosse Kater, der meine Kuscheltiere entfuehrt und Purcia, die kleine, graue Katze, die grade neben meinem Kopf schlaeft. Hui, ganz schoen viele Kommas. Bilder kommen, wenn ich das mal auf die Reihe krieg.
Da es ja Morgans Geburtstag war, warn wir Essen, wobei ich aber so muede war, dass ich irgendwann fast am Tisch eingeschlafen bin. Ich war ziemlich froh, als ich nach keine Ahnung wie viel Stunden wach, endlich schlafen durfte:)
Freitag war glaub ich nich so wichtig, ausser dass ich Koffer ausgepackt hab und zum ersten Mal Sushi gegessen hab.
Samstag und Sonntag war dann das Orientation Weekend, wo uns das College und die Umgebung gezeigt wurde. Samstags morgens wurden wir in Gruppen aufgeteilt von jeweils 2 Fuehrern durch das College und durch St.Anne-de-Bellevue gefuehrt wurden. Neben unwichtigen Dingen wie Subway, Piercing Studio und Cafeteria weiss ich naemlich auch, wo das Internationale Buero, die Klos und das Maths Learning Center ist:) Nachmittags haben wir dann eine Vortrag bekommen, wie alles ablaeuft (sch*** Umlaute), was man darf (Kaffe trinken, Haende waschen, Nase putzen) und was man nicht darf (Alkohol trinken, Pass faken, in Clubs gehen). Samstag abend hab ich schon wieder vergessen. Ich glaube es war BBQ.
Sonntags sind wir dann nach Downtown gefahren, mit dem Bus dauert das ingefaehr ne dreiviertel Stunden. Zug gibbet nueschd. Dort haben wir viel Metro-Untergrund gesehen, riesige unterirdische Shopping-Malls angekuggt, das Olympia-Stadion von Montreal sowie Vieux Port, den alten Hafen, besichtigt. War aber nich sooooo prickelnd und aufregend, weil wir die meiste Zeit Metro gefahren sind, wo das interessanteste was man sieht, die Werbeplakate in den Bahnhoefen sind. Aber es war trotzdem ziemlich eindrucksvoll in der riesen Grosstadt:)
Juhu, Montag war der erste Schultag! Ich hatte aber keine Angst vor ueber 6.000 fremden Menschen, einer riesigen, neuen Schule und 2 komischen Sprachen, nein, ich hatte Angst vorm Busfahren. Das kanadische Bussystem ist bisschen anders als das deutsche. Durch den ganzen Bus ist eine gelbe Schnur gespannt, an der man zieht, wenn man aussteigen will. Gehalten wird grundsaetzlich nur, wenn an der Schnur gezogen wurde. Und wenn der Busfahrer gute Laune hat. Ausserdem haben die Haltestellen keine Namen und der Fahrplan ist nich an den Stationen, weil die Schilder immer geklaut werden. Wenn man also wissen will, wann der Bus fahert muss man entweder, eine Nummer anrufen, im Internet kuggn oder warten. Bei mir laeuft es meistens auf warten hinaus. Aber da ich im Bus dauernd neue Menschen kennenlern, isses gar nich so schlimm:) Zurueck zu Montag. Ich hab den Tag ziemlich gut ueberstanden, wenn man bedenkt, dass sich alle am Anfang verlaufen und mein Orientierungssinn eh nich so gut ist. Und dass ich vergessen hatte, an der gelben Schnur zu ziehen und bisschen zu weit gefahren bin war auch nich so tragisch.. Nachdem ich Sonntags naemlich anderthalb Stunden in einem Radius von 1,2 km rumirrte, weil ich in die falsche Richtung gelaufen bin, kenn ich mich jetzt aus in den 3 Strassen rund um mein Haus.
Dienstag bis Freitag laesst sich in weniger Worten zusammenfassen. Bei superschoenem Sommerwetter, hab ich meine Pausen genossen, die mir mein genialer Stundeplan laesst, und mir mit Olga Strategien ueberlegt, wie wir tolle, gutaussehnde Freunde finden. Noch arbeiten wir daran;)
Samstag und Sonntag hatte ich jeweils 3 Stunden lang Fuehrerschein-Theorie, die ich mir aber haette schenken koennen, weil ich alles schon gewusst hab. Internet-Uebungs-Seite sei Dank.
Am Montag hab ich endlich, endlich einen Laptop kaufen koennen. Juhu:) Da er aber noch quasi nackt war, musste ich noch bis heute warten, bis die Menschen vom Computerladen so Zeugs installiert hatten.
Dienstag, also gestern, war klasse, weil dienstags hab ich immer frei (wie gesagt, genialer Stundenplan). Ich konnte ausschlafen, gemuetlich fruehsuecken und dann sind Morgan und ich shoppen gegangen, um mir ein Kleid fuer die Hochzeit zu kaufen. In Fairview, so heisst die Shopping-Mall, zu der ich mim Bus ne Viertelstunde brauch, waren wir mit Claudette und ihrer anderen Tochter Tara, sowie deren 6 Kinder + Mann verabredet, um fuer die ganze Truppe Klamotten fuer Samstag zu kaufen. Weil Morgan ziemlich bald gehen musste, weil sie Chris von der Arbeit holen ist, hatte ich dann ziemlich viel Spass alleine mit einer Armee von Kindern:)
Heute (Mittwoch) hatte ich meine Thoeriepruefung! Tadaaaa, ich hab bestanden und bin jetzt stolze Besitzerin einer Learners Permit. Ich finds klasse! (tadaa)
Ausserdem hab ich heute endlich meinen Laptop abholen koennen und bin jetzt gluecklich wieder im Internet. Es is sogar alles wireless, ich kann also auf dem Klo chatten und Emails schreiben. Wenn ich das wollen wuerde.
So, jetzt hab ich zumindest mal ein bisschen was erzaehlt, von dem was ich hier so erlebt habe. Wer mehr wissen will, soll mir einfach ne email schreiben, mich bei facebook, icq oder sonst wo anschreiben oder mich bei skype anklingeln. Tralala, ich bin fuer alle da:)
Ab morgen ist alles aktueller und zeitnah und immer brandneu. So wird das sein. Und vielleicht schaff ich es ja auch mal Bilder hochzuladen, dann koennt ihr auch sehen, wo ich bin.
Allerliebste Gruesse gehen an Basti (alles Liebe zum 18!)
Ansonsten Gruesse, Kuesse, Umarmungen aus Kanada:)
Sucht euch aus, was ihr davon wollt:P

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