Als ich heimgekommen bin, haben wir noch Plaene fuer unsere Downtown-Tour gemacht, bzw. Maria hat geplant und Karten gelesen und Olga und ich haben ueber kindische Sachen gelacht und Marias Organisationstalent bewundert. Haetten wir mal besser aufgepasst, denn dummerweise haben wir alle vergessen, dass die Zuege hier sonntags anders fahren als werktags, was wir aber nich in unsre Planung eingeschlossen haben. Also bin ich am Sonntag fuer meine Verhaeltnisse ziemlich frueh aufgestanden, um vermeintlich den Zug um 11.24 Uhr zu nehmen. Ich bin sogar extra frueh losgelaufen, weil ich mich noch durch das komische Zugticketsystem schlagen musste. Und dann stand ich da. Anscheinend ist den andern beiden auch ziemlich zur gleichen Zeit aufgefallen, dass irgendwas bisschen falsch ist. Nachdem wir uns gegenseitig gesagt hatten, wie dumm wir doch alle sind, haben wir halt auf den naechsten, sonntaeglichen Zug gewartet. Als wir dann endlich in Downtown waren, haben wir uns erstmal gefreut und dann entschieden direkt zum Mont Royal zu fahren. In Montreal gibts naemlich einen Berg mitten in der Stadt. Und weil ein Berg hoch ist und laufen anstrengend, sind wir da mit dem Bus hochgefahren. Oben sind wir dann rumgelaufen, haben Eis gegessen, die echt tolle Aussicht genossen und sind Wiesen runtergekullert (was mein persoenlicher Lieblingsteil war). Weil uns von dem ganzen kullern bisschen schlecht war, haben wir auch wieder den Bus runter genommen und sind an der Avenue de Parque ausgestiegen. Dort war ein kleines Festival, was hier im Sommer jeden Sonntag ist. Da haben wir Trommlern zugehoert und mit Haendlern gefeilscht, was auf ner fremden Sprache gar nich so einfach ist. Und ich hab mir ne neue Muetze gekauft :)(tadaa) Von so viel tollen Sachen haben wir Hunger gekriegt und sind mit der Metro nach Chinatown gefahren, dem eigenen, kleinen Chinatown von Montreal. Erst sind wir auf der Suche nach einem sauberen Restaurant durch ganz Chinatown gelaufen (das klingt jetzt lang, aber man braucht dafuer ungefaehr 13 Minuten), dann haben wir aufgegeben und sind in irgendeins gegangen. Das Essen, das wir uns muehsam aus der Speisekarte zusammengesucht haben, war dummerweise nich sooo wirklich lecker, aber immerhin der Glueckskeks war gut:) Ich soll meine kreative Seite rauslassen, laut dem Keks. Dann mach ich mal meine Kunsthausaufgaben, das sollte langen. Um den komischen Geschmack loszuwerden haben wir noch kurz Timmy besucht und nen Donut gegessen, Ich weiss, gar nicht gut, aber lecker.
Dann wars auch schon abends und wir sind nach Hause gefahren. In meinem Bus sass so ein Typ mit ner Gitarre, der konnte soo gut spielen und ich hab die ganze Busfahrt ein kostenloses Konzert bekommen.
Baeh, Montag war Schule. Ihr fleissigen Leser duerftet ja mittlerweile wissen, dass ich montags und mittwochs Mathe, Franzoesisch und dann Spanisch hab. Und gestern haben wir in Franzoesisch nen Test geschrieben. Nach 4 Jahren Franzoesisch und ich wuerde wirklich nicht sagen, dass ich schlecht in franzoesisch bin, eigentlich war ich immer ziemlich gut, schreib ich jetzt Tests ueber Verben im Praesens. Alles unter 100% waere peinlich gewesen. Gott sei Dank, meine stundenlange Vorbereitung hat es moeglich gemacht, dass ich parler tatsaechlich konjugieren konnte. Fuer die Spanischarbeit hab ich mir allerdings tatsaechlich mal die Verben und den andern Kram in meiner Pause angekuggt, aber es war ueberhaupt nicht schwer. Ausserdem war es eine deutsch-deutsche Gemeinschaftsproduktion, da wir uns quasi unterhalten konnten und so ziemlich alles abgeglichen haben.
Anschliessend war ich noch im Aerobic-Zirkeltraining und bin nach Hause gefahren. Abends sass ich noch mit Claudette, Morgan und den Nachbarn (Sandy und Steve) draussen, hab zu Abend gegessen und noch bisschen erzaehlt.
Heute morgen hat mich der Sms-Klingelton aus meinem zugegebenermassen ziemlich komischen Traum gerissen. Obwohl die Story sehr seltsam war, haette ich doch gerne das Ende gewusst. Die naechste Zeit hab ich dann damit verbracht, zu fruehstuecken und darauf zu warten, dass Mama von der Arbeit kommt und mit mir reden will. Waehrend Stunden des Wartens hab ich noch mit Yannik und Spegges geskypt und zu Mittag gegessen, bis ich dann endlich mit Mama und Papa geskypt hab. Oh und noch mitm Felix:) Ansonsten hab ich heute abgesehn von der Beendigung der 6. Gilmore Girls Staffel eigentlich keine grossen Taten vollbracht. Beim Abendessen hab ich noch bisschen mit Claudette uber meinen Traum geplaudert und bin dann wieder hochgegangen. Ich hab heute meien Zaehne relativ frueh geputzt und als ich so im Bad stand, bin ich auf die Idee gekommen, mein Zimmer aufzuraeumen und mehr Sport zu machen. Seinem Bauchgefuehl soll man bekanntlich folgen, also hab ich mein Zimmer aufgeraeumt. Und damit mein Bauch nich weiter auf dumme Gedanken kommt, kuemmer ich mich morgen wieder im Aerobic um ihn. Je kleiner der Bauch, desto kleiner das Bauchgefuehl, desto weniger Zimmer aufraeumen. Hoert sich in meinen Ohren ziemlich gut an.
Im letzten Post hab ich doch tatsaechlich die Gruesse des Tages vergessen, deswegen sind es heute direkt zwei auf einmal. Als allererstes gehen Gruesse an Spegges, weil sie einfach klasse ist und ich sie vermiss und sie sich ihre Hand im Kofferraumdeckel eingeklemmt hat.
Dann gehen noch besondere Gruesse an Uta:)
So, jetzt werd ich dann doch mal schlafen und versuchen, meinen Traum wieder zu finden. Wobei, ist euch schonmal aufgefallen, dass wenn man aufwacht, kann man nie da weiter traeumen, wo man aufgehoert hat. Boese Welt. Egal, ich versuchs.
Oh, und Bilder von Sonntag gibts, wenn Maria sie mir schickt, weil mein Akku war schon nach der Zugfahrt alle.

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